Der FNB Gas e.V. feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass diskutierte der Verband auf der Fachkonferenz Wasserstoffinfrastruktur mit Gästen aus Politik, Energiewirtschaft und Industrie, wie der Markthochlauf von Wasserstoff gemeinsam weiter beschleunigt werden kann.
FNB Gas begrüßt den Gesetzesentwurf, mit dem die zweite Stufe der Entwicklung eines deutschlandweiten Wasserstoffnetzes gesetzlich verankert und damit die Beschleunigung des Wasserstoff-Markthochlaufes weiter unterstützt wird. Das Zusammenführen der Netzentwicklungsplanung für das Erdgas- und das zukünftige Wasserstoffnetz entspricht den bisherigen Erfahrungen der Fernleitungsnetzbetreiber, wonach beide Prozesse vielfältige Wechselwirkungen und Abhängigkeiten aufweisen und daher effizient nur in einem einheitlichen integrierten Netzplanungsprozess durchgeführt werden können.
Die Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V. ist der Spitzenverband der großen überregionalen und grenzüberschreitenden Gastransportunternehmen. Wir planen die Schlagadern einer klimaneutralen und sicheren Energiezukunft. Zudem sind wir Ansprechpartner für Politik, Medien und Öffentlichkeit.
Möchten Sie mit uns die Energiewende gestalten? An unserem Standort mitten in Berlin suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung für unser kleines, engagiertes Team:
Manager*in (w/m/d) für Wasserstoffnetzplanung
Das bieten wir Ihnen:
Wir beim FNB Gas freuen uns darauf, Sie in unserem hoch motivierten Team im dynamischen Arbeitsumfeld begrüßen zu dürfen!
Sie gestalten die Energiewende und die Transformation der Gaswirtschaft aktiv mit. • Sie erwartet ein herausforderndes und vielseitiges Aufgabengebiet mit Eigenverantwortung, Gestaltungsspielraum und Entwicklungsmöglichkeiten.
Zusichern können wir Ihnen die enge Zusammenarbeit mit den zentralen Marktakteuren sowie die Möglichkeit, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns ein wichtiges Thema – wir ermöglichen dies durch flexible Arbeitszeitgestaltung (z.B. durch mobiles Arbeiten).
Eine attraktive Vergütung, ein unbefristeter Arbeitsvertrag mit 30 Tagen Urlaub, ein moderner Arbeitsplatz direkt am Bahnhof Friedrichstraße sowie fachliche und persönliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
So bringen Sie sich bei uns ein:
Als Manager*in verantworten Sie die zukünftige Koordinierung der gemeinsamen Wasserstoffnetzplanung der Fernleitungsnetzbetreiber und weiterer Wasserstoffnetzbetreiber für den integrierten Netzentwicklungsplan Erdgas und Wasserstoff.
Sie leiten die entsprechenden Verbandsgremien (Moderation, Organisation und inhaltliche Vor- und Nachbereitung) und arbeiten eng mit anderen Verbänden, Behörden, Branchenvertretern und externen Dienstleistern zusammen.
Die Unterstützung und Abstimmung von Planungsprozessen für die Wasserstoffinfrastruktur und eine Schnittstellenfunktion zur Erdgasnetzplanung des Verbandes liegt bei Ihnen in besten Händen.
Ihr Aufgabenbereich wird durch die Erstellung von Unterlagen für die Geschäftsführung und den Vorstand sowie der Steuerung von Projekten ergänzt. Die Veröffentlichung des integrierten Netzentwicklungsplans wird von Ihnen maßgeblich mitgestaltet.
Dank Ihres sicheren Auftretens vertreten Sie den Verband bei öffentlichen Veranstaltungen zu Fragen der Wasserstoffnetzplanung.
Damit überzeugen Sie uns:
Sie haben Ihr Studium der Wirtschafts-, Wirtschaftsingenieur-, Rechtswissenschaften o.ä. erfolgreich absolviert und konnten bereits relevante Berufserfahrung sammeln (mind. 3 Jahre).
Dank Ihres ausgeprägten Verständnisses für energiewirtschaftliche Zusammenhänge, vorzugsweise im Bereich Netzplanung oder Wasserstoff, fällt Ihnen der Einstieg bei uns leicht.
Sie haben Erfahrung in der Steuerung komplexer Multistakeholder-Projekte, Budgetplanung und Prozessmanagement und verfügen über ein hohes Maß an Organisationsgeschick, Eigeninitiative, Leistungsbereitschaft und Teamfähigkeit.
Der Umgang mit MS-Office-Anwendungen, Datenbanken und Web-Konferenztools fällt Ihnen leicht.
Ziel- und ausgeprägte Mitgliederorientierung, Kommunikationsstärke sowie verhandlungssicheres Englisch in Wort und Schrift runden Ihr Profil ab.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann möchten wir Sie gerne kennenlernen!
Wir freuen uns auf die Zusendung Ihrer Bewerbung (Lebenslauf und Zeugnisse) unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung.
Wenn Sie Rückfragen haben, kontaktieren Sie uns gerne!
Kontakt: Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas e.V. Mehtap Corallo Assistentin der Geschäftsführung Georgenstr. 23, 10117 Berlin Tel.: + 49 30 921 02 35 15 E-Mail: mehtap.corallo@fnb-gas.de
Das Wasserstoff-Kernnetz ist der Startschuss für den Wasserstoffhochlauf. Es löst das so genannte Henne-Ei-Problem und schafft eine Infrastruktur auf deren Basis sich der Wasserstoffmarkt entwickeln kann.
„FNB und VNB ziehen bei der Planung des Wasserstoffnetzes an einem Strang. Es ist wichtig, dass die Planung der Wasserstoffinfrastruktur auf allen Ebenen Hand in Hand geht. Daher begrüßt der FNB Gas, dass die Wasserstoffnetzplanung auch auf der Verteilnetzebene voranschreitet. Das überregionale Wasserstoff-Kernnetz der FNB verbindet Erzeugungsregionen und Importpunkte mit den Verbrauchsregionen. Die nachgelagerten Verteilernetze übernehmen die Flächenversorgung.
Die Fernleitungsnetzbetreiber begrüßen die heutige Verabschiedung der Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie durch das Bundeskabinett. Die Strategie setzt wichtige Leitplanken für einen zügigen Aufbau der nationalen Wasserstoffinfrastruktur und für ihre Einbettung in ein europäisches Netz.
Das deutsche Wasserstoff-Kernnetz als erste Stufe der zukünftigen Wasserstoffinfrastruktur nimmt Gestalt an: Mit dem heute veröffentlichten Planungsstand legen die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) ein erstes Modellierungsergebnis für das künftige überregionale Wasserstoff-Kernnetz vor.
Im Rahmen der Anpassung des Energiewirtschaftsrechts an unionsrechtliche Vorgaben beabsichtigt das BMWK auch Änderungen im EnWG zur Ergänzung des regulatorischen Regimes für den Energieträger Wasserstoff vorzunehmen. Ziel der neuen Regelungen ist der schnelle und kosteneffiziente Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur, die mit dem Wasserstoffmarkt wächst und in den EU-Binnenmarkt eingebettet ist.
Die FNB begrüßen die Initiative der Bundesregierung, jetzt die regulatorischen, kartellrechtlichen und netzplanerischen Grundlagen für die Entwicklung eines effizienten und ausbaufähigen Wasserstoff-Kernnetzes zu schaffen. Die Regelungen sind ein zentraler Schritt für den Aufbau einer deutschlandweiten Wasserstoffinfrastruktur, die den Marktteilnehmern Planungs- und Investitionssicherheit bieten sollen.
Der Referentenentwurf sieht einen klaren politischen Auftrag für die FNB zur Entwicklung des überregionalen Wasserstoff-Kernnetzes vor, unter Berücksichtigung weiterer Infrastrukturbetreiber und weiterer Infrastrukturen, die geeignet sind, Wasserstoff (auf der Fernleitungsebene) sicher zu transportieren. Die FNB verfügen über die notwendige Expertise und sind Garanten für den schnellstmöglichen Aufbau des deutschen Wasserstoffnetzes aus überwiegend umstellbaren Leitungen und in den bestehenden privatwirtschaftlichen Strukturen.
Die EnWG-Novelle der Bundesregierung schafft die kartellrechtlichen und planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Planung des Wasserstoff-Kernnetzes. Die FNB werden ihrerseits alles daran setzen, dass die Umsetzung noch in diesem Jahr beginnen kann.
Der Referentenentwurf lässt jedoch Fragen wie die Finanzierung des Wasserstoff-Kernnetzes offen und ungeklärt, die für die Realisierung der Investitionen von entscheidender Bedeutung sind. Die entsprechenden Lösungen müssen zeitnah erarbeitet und in den Gesetzgebungsprozess eingebracht werden, um die erforderliche Investitionssicherheit zu gewährleisten.
Die FNB sehen eine Lösung der Refinanzierungsproblematik im Wesentlichen auf Basis des Konzepts einer Vorfinanzierung des Wasserstoff-Kernnetzes durch die FNB verbunden mit einer staatlichen Risikoabsicherung für den Fall eines Scheiterns des Wasserstoffhochlaufes, das die Deutsche Energie-Agentur (Dena) bereits im Sommer 2022 vorgeschlagen hatte. Ergänzend zum dena-Modell wäre eine zusätzliche Flankierung des Mechanismus mit einer Umlage bzw. Finanztransfers aus dem Erdgassystem möglich, wie es auch in der derzeit verhandelten Novellierung des EU-Gasmarktpakets angedacht ist.
Die vollständige Stellungnahme von FNB Gas ist in den Downloads verfügbar.
Die Fernleitungsnetzbetreiber unterstützen das erklärte Ziel der Bundesregierung, mit der Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie den Markthochlauf von Wasserstoff und seiner Folgeprodukte zu beschleunigen und das Ambitionsniveau entlang der gesamten Wertschöpfungskette massiv zu steigern. Für den Erfolg der Energiewende und den Erhalt seiner Wettbewerbsfähigkeit braucht der Industriestandort Deutschland in diesem hochdynamischen Umfeld schnellstmöglich verlässliche Rahmenbedingungen für den Wasserstoffhochlauf.
Die Fernleitungsnetzbetreiber begrüßen die Weichenstellung des ITRE-Ausschusses, wonach die heutigen Erdgasnetzbetreiber auch über das Jahr 2030 hinaus Wasserstoffnetze planen, errichten und betreiben dürfen. Das ist eine wichtige Grundlage für den Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur in Deutschland.
München (energate) – Das Bundeswirtschaftsministerium hat mit der Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie die Gründung einer Wasserstoffnetzgesellschaft mit staatlicher Beteiligung vorgeschlagen. Widerspruch kam prompt von der bayerischen Staatsregierung. Im Freistaat arbeitet der Fernleitungsnetzbetreiber bayernets bereits an einem Wasserstoffstartnetz. energate sprach mit Stefanie Jacobi, Projektentwicklung Wasserstoff und stellvertretende Leiterin Netzstrategie & Innovation der bayernets GmbH, über das Projekt und den Vorschlag aus Berlin.
München, 21. Dezember 2022 – Die Pläne des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) für eine nationale Wasserstoffnetzgesellschaft sind nicht nachvollziehbar, da sie den dringend benötigten Aufbau von Wasserstofftransportnetzen ohne erkennbaren Mehrwert verlangsamen würden. Vor diesem Hintergrund begrüßt die bayernets GmbH die klare Positionierung von Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger gegen die Pläne des BMWK für eine nationale Wasserstoffnetzgesellschaft.
Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) starten heute die Konsultation zum Netzentwicklungsplan Gas (NEP Gas) 2022-2032. Die neuen LNGplus-Versorgungssicherheitsvarianten tragen den tiefgreifenden Veränderungen der Versorgungssituation mit Energie Rechnung. Maßnahmen zum Anschluss von LNG-Anlagen und der Bereitstellung der erforderlichen Transportkapazitäten werden von den FNB mit Hochdruck umgesetzt. Erste Netzanbindungen für LNG-Anlagen werden bis Ende 2022 fertiggestellt sein.
Wie kann der Aufbau des überregionalen Wasserstoffnetzes finanziert und beschleunigt werden? Und was tun die Netzbetreiber, damit Wasserstoff schnellstmöglich auch einen Beitrag zur Energieversorgungssicherheit leisten kann?
Diese Fragen beantworten Barbara Fischer, Leiterin Politik, Kommunikation und Strategie beim FNB Gas, und Christoph Diehn, Referent für Energiepolitik und Wasserstoff bei terranets bw, im Interview mit gwf Gas + Energie.
Deutschland muss Tempo machen beim Wasserstoffhochlauf, um die Versorgung zu sichern und Klimaschutz voranzutreiben. Der heute von den Fernleitungsnetzbetreibern gemäß § 28q EnWG vorgelegte Wasserstoffbericht zeigt auf, wie mit einer Integration der Wasserstoffnetzplanung in die bewährte Gasnetzplanung die notwendige Transportinfrastruktur effizient, zügig und zielgerichtet aufgebaut werden kann.
Der FNB Gas begrüßt die frühzeitige Einbindung der Stakeholder zur Konzipierung der Umsetzung des 65-Prozent-Ziels für erneuerbare Energien beim Einbau von neuen Heizungen ab 2024. Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, aber auch mit Blick auf die Versorgungssicherheit und die ehrgeizigen Klimaschutzziele darf jetzt keine Zeit verloren werden, die Wärmewende voranzutreiben.
Seit Veröffentlichung der Nationalen Wasserstoffstrategie im vergangenen Jahr haben sich die energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen grundlegend geändert. Das schreibt der Nationale Wasserstoffrat in einem neuen Eckpunktepapier. Die bestehende hohe Abhängigkeit der deutschen Energieversorgung von fossilen Energieimporten aus Russland mache die Dringlichkeit einer nachhaltigen Diversifizierung in Bezug auf Energieträger und -lieferanten deutlich. Auch sei die Bedeutung von Wasserstoff infolge der vorgezogenen Klimaziele noch einmal gestiegen.
Die FNB haben in den vergangenen Wochen und Monaten mit Hochdruck daran gearbeitet, im Rahmen des aktuellen Netzentwicklungsplans Gas erste Antworten auf die neuen gaswirtschaftlichen Rahmenbedingungen infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, zu geben.
Die Fernleitungsnetzbetreiber begrüßen grundsätzlich, dass die EU-Kommission im Rahmen ihrer Vorschläge über gemeinsame Vorschriften für die Binnenmärkte für erneuerbare Gase und Erdgas sowie Wasserstoff den zwingend und zeitnah nötigen regulatorischen Rahmen für den Hochlauf des Wasserstoffmarktes in der EU schaffen möchte.
Mit Veröffentlichung vom 17. Dezember 2021 hat der FNB Gas e.V. aktuelle und potenzielle Wasserstoffnetzbetreiber aufgerufen, sich an der Entwicklung des Prozesses für ein gemeinsames Wasserstoffnetz in Deutschland zu beteiligen. Der Einladung der Fernleitungsnetzbetreiber sind 12 potenzielle Wasserstoffnetzbetreiber gefolgt und haben gemeinsam mit den Fernleitungsnetzbetreibern den Prozess erarbeitet, intensiv diskutiert und verabschiedet.
Am 21. März startet die Modellierung zur Wasserstoffvariante, durch potenzielle Wasserstoffnetzbetreiber, die sich an der Prozessentwicklung der Positivplanung beteiligt und/ oder Leitungsinfrastruktur für den Wasserstofftransport gemeldet haben sowie den Fernleitungsnetzbetreibern. Bis zum Abschluss der Modellierung der Wasserstoffvariante des Netzentwicklungsplans Gas 2022-2032 im Mai 2022 werden regelmäßige Workshops zur Erarbeitung der Wasserstoffvariante unter den Beteiligten stattfinden.
„Gasförmige CO2-freie beziehungsweise -neutrale Energieträger sind fester Bestandteil der Energiewende.“ Das hat das Bundeswirtschaftsministerium im Ergebnis des „Dialogprozesses Gas 2030“ festgestellt. Was das Bekenntnis für die Gaswirtschaft bedeutet und welche Schritte sich daraus ergeben, darüber sprach energate mit Håvard Nymoen, Geschäftsführer der Nymoen Strategieberatung.
Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) haben nach § 28q EnWG gemeinsam mit den Betreibern von Wasserstoffnetzen, die eine Erklärung nach § 28j Absatz 3 EnWG abgegeben haben (Opt-In-H2-Netzbetreiber), die Verpflichtung, spätestens bis zum 1. September 2022 einen Bericht zum aktuellen Ausbaustand des Wasserstoffnetzes und zur Entwicklung einer zukünftigen Netzplanung Wasserstoff mit dem Zieljahr 2035 (Wasserstoffbericht) der Bundesnetzagentur vorzulegen.
Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) zeigen mit dem Wasserstoffnetz für ein klimaneutrales Deutschland (kurz: H2-Netz 2050), dass sie ein solches Netz zu moderaten Investitionskosten volkswirtschaftlich effizient und verlässlich errichten können. Das H2-Netz 2050 haben die FNB aus dem im Januar 2020 veröffentlichten „Visionären Wasserstoffnetz“ weiterentwickelt. In dieses erste Zukunftsbild waren viele Überlegungen eingeflossen, jedoch ohne Netzsimulation für den zukünftigen Wasserstoff-Transportbedarf. Dem jetzt vorgelegten H2-Netz 2050 dagegen liegt eine detaillierte Netzplanung zu Grunde.
Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) zeigen mit dem Wasserstoffnetz 2030 (kurz: H2-Netz 2030) Lösungen auf, wie zeitnah Transportbedarfe bei einer dynamischen Entwicklung des Wasserstoffmarktes überregional erfüllt werden können.
Welche zunehmende Bedeutung Wasserstoff bei der Dekarbonisierung einnimmt, wurde in der jüngsten Marktabfrage „Wasserstoff Bedarf und Erzeugung” (WEB) der FNB deutlich. Die Ergebnisse sind bereits im Entwurfsdokument des Szenariorahmens 2022-2032 veröffentlicht. Jetzt stellt FNB Gas kartografische Darstellungen der gemeldeten Ein- und Ausspeisungen von Wasserstoff vor. Daraus wird sichtbar, wie wichtig die Entwicklung einer Transportinfrastruktur für Wasserstoff ist.
Die Fernleitungsnetzbetreiber haben im Rahmen der Verbändeanhörung zum Entwurf einer Verordnung über die Kosten und Entgelte für den Zugang zu Wasserstoffnetzen eine Stellungnahme abgegeben.
In ihrer Stellungnahme begrüßen die FNB den Versuch, noch in dieser Legislaturperiode die Grundsätze der Methoden der Netzentgeltbildung für die zukünftigen regulierten Betreiber von Wasserstoffnetzen auf den Weg zu bringen. Die Verordnung ist eine wichtige (wenn auch nicht die einzige) Grundlage für die unternehmerische Entscheidung der Netzbetreiber über das so genannte „Opt-In“ in die Regulierung gemäß § 28j Abs. 3 EnWG. Parameter der Verordnung, wie die Höhe des EK-Zinses oder die Abschreibungsdauern/Nutzungsdauern, sind hierbei zentral. Zudem wird die H2NEV auch eine besondere Bedeutung im Rahmen der öffentlichen Förderung (z.B. IPCEI) haben.
Wasserstoff ist ein wichtiger Baustein, um die enormen Herausforderungen einer raschen und sozial verträglichen Dekarbonisierung des Wärmemarktes zu meistern. Das zeigt eine im Auftrag des FNB Gas von Frontier Economics durchgeführte Studie des Wärmemarktes. Dieser hat derzeit den größten Anteil am gesamten Endenergieverbrauch und wird noch zu 80 Prozent mit fossilen Energieträgern versorgt.
Damit Deutschland seine Klimaziele erreicht, müssen die CO2-Emissionen im Gebäudesektor in zehn Jahren um fast die Hälfte (43 Prozent) sinken – mehr als fünf Mal so viel wie in den vergangenen zehn Jahren. Eine Mammutaufgabe, denn 87 Prozent des Gebäudebestandes sind unsaniert bzw. nur teilweise saniert. Der Anteil fossiler Energie im Wärmemarkt liegt bei 80 Prozent. Den Löwenanteil mit über der Hälfte der Wärmeversorgung leistet allein das Gas.
Zu den energie- und klimapolitischen Herausforderungen der kommenden Legislaturperiode haben die Fernleitungsnetzbetreiber ihre Handlungsempfehlungen einem Impulspapier zusammengefasst. Dabei haben wir unseren Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung der Gas- bzw. Wasserstoffinfrastruktur gelegt, die im zukünftigen Energiesystem Garant für eine sichere Energieversorgung bleiben und Voraussetzung für einen effizienten und damit sozial verträglichen Klimaschutz sein wird.
Das Bundeskabinett hat am 10. Februar 2021 einen Gesetzesentwurf zur Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben und zur Regelung reiner Wasserstoffnetze im Energiewirtschaftsrecht beschlossen. Entgegen der mehrheitlich in der Energiewirtschaft und Industrie vertretenen Auffassung, dass das Erdgasnetz und das daraus zu entwickelnde Wasserstoffnetz netzplanerisch und finanziell als Einheit zu betrachten sind, sieht der Gesetzesentwurf eine strikte Trennung von Erdgas- und Wasserstoffnetzen vor. Eine gemeinsame Finanzierung des Aufbaus der Wasserstoffinfrastruktur durch Erdgas – und Wasserstoffkunden lehnt die Bundesregierung mit Verweis auf EU-Recht ab, ohne konkreten Nachweis.
Die Bundesregierung hat am 10. Februar 2021 einen Gesetzesentwurf zur Regelung reiner Wasserstoffnetze im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vorgelegt. Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) begrüßen sehr, dass die Dringlichkeit zur Schaffung eines Regulierungsrahmens für Wasserstoffnetze erkannt wurde und erste rechtliche Grundlagen für reine Wasserstoffnetze gelegt werden.
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