Wasserstoffbericht

Aufruf zur Mitarbeit für die erstmalige Erstellung des Wasserstoffberichts nach § 28q EnWG

Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) haben nach § 28q EnWG gemeinsam mit den Betreibern von Wasserstoffnetzen, die eine Erklärung nach § 28j Absatz 3 EnWG abgegeben haben (Opt-In-H2-Netzbetreiber), die Verpflichtung, spätestens bis zum 1. September 2022 einen Bericht zum aktuellen Ausbaustand des Wasserstoffnetzes und zur Entwicklung einer zukünftigen Netzplanung Wasserstoff mit dem Zieljahr 2035 (Wasserstoffbericht) der Bundesnetzagentur vorzulegen.

Die FNB rufen hiermit die Opt-In-H2-Netzbetreiber auf, sich als Mitautoren des Wasserstoffberichts beim FNB Gas e.V. zu melden. Hierfür genügt eine E-Mail an info@fnb-gas.de mit der Angabe von Kontaktdaten und dem Nachweis der Erklärung nach § 28j Absatz 3 EnWG bei der BNetzA. Die Opt-In H2-Netzbetreiber werden ab dem Zeitpunkt der Kontaktaufnahme in die Erarbeitung des Wasserstoffberichts einbezogen. Aktuell planen die FNB, unter Einbeziehung der bekannten Opt-In-H2-Netzbetreiber einen Auftakt-Workshop am 21. März 2022 durchzuführen und bis zum 15. April 2022 Inhalt und Form des Wasserstoffberichts festzulegen.

Darüber hinaus sind auch Betreiber von Wasserstoffnetzen, die keine Erklärung nach § 28j Absatz 3 EnWG abgegeben haben, verpflichtet, im für die Erstellung des Wasserstoffberichts erforderlichen Maße mit den Autoren des Wasserstoffbericht zusammenzuarbeiten. Insbesondere sind die für die Erstellung des Berichts erforderlichen Informationen den Autoren des Berichts zur Verfügung zu stellen. Die FNB bitten deswegen auch diese -Netzbetreiber ihre Kontaktdaten per E-Mail an info@fnb-gas.de zu senden.

Datenschutzvereinbarung der deutschen Fernleitungsnetzbetreiber

Die von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden ausschließlich vom FNB Gas sowie von den aufgelisteten Mitgliedsunternehmen verarbeitet. Mit der Verarbeitung der personenbezogenen Daten wird das berechtigte Interesse verfolgt, die Anforderungen des § 28q EnWG für die erstmalige Erstellung des Wasserstoffberichts zu erfüllen (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f der Datenschutz-Grundverordnung). Die erhobenen personenbezogenen Daten werden für die Dauer von zwei Jahren ab der Vorlage des Wasserstoffberichts (gem. §28 q Abs. 1 Satz 1 EnWG) gespeichert. Es besteht das Recht auf Auskunft über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung, ein Recht auf Datenübertragbarkeit sowie ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde.

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