Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) verschieben die Veröffentlichung und Konsultation der vorläufigen Projektvorschläge im Rahmen des aktuellen Incremental-Capacity-Prozesses in den August 2020.
Die hohe Anzahl der eingegangenen Anfragen nach neu zu schaffender Kapazität resultiert in einer Vielzahl von Modellierungsvarianten, zu deren Erstellung insgesamt mehr Zeit benötigt wird. Diese Varianten sind Basis der technischen Studien, mit denen belastbare Aussagen zu neuen Projekten inklusive Kosten und Zeitplänen getroffen werden können.
Auch wenn die Projektvorschläge später als geplant erstellt und konsultiert werden, bleibt der Gesamtzeitplan des Incremental Capacity Zyklus 2019-2021 unangetastet und endet mit der Vermarktung der neu zu schaffenden Kapazitäten im Rahmen der Jahresauktion 2021.
Das Vorgehen der FNB wurde mit den angrenzenden Netzbetreibern und der Bundesnetzagentur abgestimmt.
- Marktnachfrageberichte zur Ermittlung neu zu schaffender Transportkapazitäten veröffentlicht
- Ermittlung erstmals für deutschlandweites Marktgebiet Trading Hub Europe
- sechs Marktteilnehmer stellten 18 Einzelanfragen
Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber veröffentlichen die Marktnachfrageberichte gem. Artikel 26 der Verordnung (EU) 2017/459 (Netzkodex Kapazitätszuweisung) zur Ermittlung neu zu schaffender Transportkapazitäten im Rahmen des zweiten Zyklus zur Ermittlung Marktraum-überschreitender Kapazitätsbedarfe (Incremental Capacity Zyklus). Erstmals wurde diese Ermittlung für das deutschlandweite Marktgebiet Trading Hub Europe, das am 1. Oktober 2021 starten soll, durchgeführt.
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Mit dem Start der am 1. Juli auf der Kapazitätsbuchungsplattform PRISMA beginnenden Auktionen für Jahreskapazitäten starten die Fernleitungsnetzbetreiber die zweite Abfrage nach neu zu schaffenden Kapazitäten gemäß der Verordnung (EU) 2017/459 (NC CAM).
Netznutzer haben bis zum 26. August 2019 die Möglichkeit, ihren Bedarf an zusätzlich zu schaffenden Kapazitäten über die Webseite www.fnb-gas-capacity.de unverbindlich anzuzeigen. Anschließend analysieren die Fernleitungsnetzbetreiber eingegangene Marktnachfragen und führen bei entsprechendem Bedarf weitere Schritte des sog. Incremental-Capacity-Prozesses durch. Erstmals ist es in diesem Jahr möglich, über die zur Verfügung gestellten Formulare Anfragen für die Aufwertung bereits gebuchter Kapazität zu tätigen, die ebenfalls in der anschließenden Marktnachfrageanalyse Berücksichtigung finden. Die Fernleitungsnetzbetreiber weisen darauf hin, dass Anfragen ausschließlich für die Grenzen zwischen dem neu entstehenden deutschen Marktgebiet und den angrenzenden Marktgebieten gestellt werden können.
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PM Start zweite Bedarfsabfrage
- Marktpartnerabfrage für Grüngas-Projekte und Studie zur Regionalisierung von PtG-Leistungen
- Marktgebietszusammenlegung: Kapazitätsniveau des aktuellen NEP (2018-2028) soll aufrechterhalten werden
- Konsultationsworkshop am 01. Juli 2019 in Berlin
Ein Schwerpunkt des heute von den deutschen Fernleitungsnetzbetreibern (FNB) veröffentlichten Szenariorahmens zum Netzentwicklungsplan (NEP) Gas 2020-2030 ist das Thema „Grüne Gase“ und deren Integration in die Gasinfrastruktur. Neben Biomethan werden als Grüne Gase erstmals auch Wasserstoff und synthetisches Methan in der Modellierung berücksichtigt. Der Szenariorahmen beschreibt die Eingangsgrößen Grüner Gase für die Modellierung. Diese ergeben sich u.a. aus der von den FNB jüngst durchgeführten Marktpartnerabfrage für Grüngas-Projekte sowie der „Studie zur Regionalisierung von PtG-Leistungen für den Szenariorahmen NEP Gas 2020- 2030“ der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE), welche ebenfalls heute veröffentlicht wurde.
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Der nächste Netzentwicklungsplan Gas 2020-2030 (NEP Gas 2020) berücksichtigt erstmals als grüne Gase auch Wasserstoff und synthetisches Methan (SNG). Hierfür verlängern die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) die Frist für Unternehmen und Projektverantwortliche bis zum 12.07.2019, Grüngas-Projekte für den Szenariorahmen zu melden.
„Wir haben bereits einen guten Rücklauf bezüglich der Meldungen über Grüngas-Projekte. Der Zeitrahmen für den NEP 2020 erlaubt es uns, die Marktabfrage noch etwas zu verlängern. Damit wollen wir einem noch weiteren Kreis von Projektträgern die Möglichkeit zur Rückmeldung geben.“ erläutert Inga Posch, Geschäftsführerin FNB Gas.
„Die Projektmeldungen helfen uns, bereits frühzeitig im NEP Gas 2020 die Integration grüner Gase in das deutsche Fernleitungsnetz in der Netzentwicklungsplanung zu berücksichtigen.“
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- 16 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von 840 Mio. Euro in Betrieb genommen
- Bericht über den Projektfortschritt der Maßnahmen aus dem Netzentwicklungsplan
- Marktraumumstellung: 300.000 Geräte erfolgreich auf H-Gas angepasst
- Aktualisierung der L-H-Gas-Umstellung
Heute veröffentlichen die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) den Umsetzungsbericht zum Netzentwicklungsplan Gas 2018-2028 (Umsetzungsbericht 2019).
16 Maßnahmen mit einem Investitionsvolumen von rund 840 Mio. Euro konnten aus dem Netzentwicklungsplan Gas 2018-2028 (NEP 2018) in Betrieb genommen werden. Dabei handelt es sich um drei Leitungsprojekte mit einer Länge von 113 Kilometern, fünf Verdichtermaßnahmen mit einer Leistung von 146 MW sowie acht Anlagen zur Messung und Regelung des Gasdrucks.
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Der nächste Netzentwicklungsplan Gas 2020-2030 (NEP Gas 2020) berücksichtigt erstmals als grüne Gase auch Wasserstoff und synthetisches Methan (SNG).
Hierfür bitten die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) Unternehmen und Projektverantwortliche, bis zum 15.05.2019 Grüngas-Projekte für den Szenariorahmen zu melden. Damit hat der NEP-Prozess zukünftig eine noch stärker koordinierende Rolle bei der Integration grüner Gase in das deutsche Fernleitungsnetz und berücksichtigt die Anforderungen, die sich aus der Umsetzung von Energiewende und Kohleausstieg für die Gasinfrastruktur ergeben.
„Die Bereitstellung von Informationen zu geplanten Vorhaben hilft uns, bereits frühzeitig im NEP Gas 2020 die Sektorkopplung in der Netzentwicklungsplanung zu berücksichtigen“, erläutert Inga Posch, Geschäftsführerin FNB Gas. „Zudem können wir mögliche Regionen identifizieren, in denen sich beispielsweise eine erhöhte Beimischung von Wasserstoff oder sogar ein ‚Fuelswitch‘ – also eine komplette Umstellung – von Erdgas auf Wasserstoff anbietet.“ Unter die abgefragten Vorhaben fallen neben geplanten Anlagen insbesondere die avisierte Entnahme aus dem oder Einspeisung von grünen Gasen in das Netz der FNB. Posch ergänzt: „Unsere Mitglieder übernehmen bei der Erfüllung der Klimaziele 2050 eine entscheidende Rolle. Die Sektorkopplung ist eines der Schlüsselinstrumente zum Gelingen einer sicheren und kosteneffizienten Energiewende.“
Die Meldung ist an einen für den Standort betroffenen FNB zu richten. Für die Berücksichtigung der geplanten Vorhaben im NEP Gas 2020 benötigen die jeweils zuständigen FNB eine Beschreibung des Projekts, die unter anderem die Lage des geplanten Netzanschlusspunktes, die Anlagenspezifikation (Erzeugungsleistung, Ein-/ Ausspeiseleistungen etc.) und die Gasbeschaffenheit (z.B. Anteil Wasserstoff) umfasst. FNB Gas stellt auf seiner Internetseite (www.fnb-gas.de) weiterführende Informationen zu den benötigten Daten und eine Liste der zuständigen Ansprechpartner zur Verfügung.
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Pressemitteilung Abfrage Grüngasprojekte NEP 2020