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Typen: Infografik

Wasserstoffnetz 2032

Das im Zwischenstand zum NEP Gas 2022-2032 dargestellte Wasserstoffnetz 2032 zeigt das Ergebnis der Modellierung eines deutschlandweiten Wasserstoffnetzes für das Jahr 2032 auf Basis der MoU-Bedarfe, den Ergebnissen des Netzentwicklungsplans Gas 2020–2030 und den Leitungsmeldungen der Fernleitungsnetzbetreiber und anderer potenzieller Wasserstoffnetzbetreiber sowie an vorhandenen parallelen Leitungssystemen im Fernleitungsnetz. Daraus ergibt sich bis zum Jahr 2032 ein Wasserstoffnetz mit einer Leitungslänge von 7.600-8.500 km.


Neue LNG-Anlagen mit Anschluss an das FNB-Netz

In den LNG-Versorgungssicherheitsvarianten des Zwischenstands zum NEP Gas 2022-2032 wird der Netzausbau für LNG-Anlagen an den Standorten Brunsbüttel, Rostock, Stade und Wilhelmshaven in drei verschiedenen Modellierungsvarianten untersucht. Die Standorte Brunsbüttel und Stade sind bereits in der Basisvariante enthalten, für die LNG-Versorgungssicherheitsvarianten kommen die Standorte Rostock und Wilhelmshaven hinzu.


Erwartete Nettoausspeichermengen auf Basis historischer, temperaturbedingter Daten in GWh/d


Übersicht über die Wirkungszeiträume der Sonderausschreibungen für die Regelzone HS


Speicherfüllstände, LTOs und Sonderausschreibungen für Deutschland


Regelenergiezonen & Übersicht der Sonderausschreibungen


Übersicht der Sonderausschreibungen


Speicherfüllstände (in Prozent AGV) – Gaswirtschaftsjahr


Entwicklung VHP Indexpreis THE


Importe aus Russland (Pipeline-Gasimporte aus Russland)


Ergebnisse für unterschiedliche Szenarien vs. IST-Preise (Europäischer Marktpreis in EUR/MWh)


Wintervergleich LNG-Import in TWh (ausgewählte Länder)


Gasflüsse Richtung Westen (Gasexport abzüglich Gasimport) – Wintervergleich in GWh/d


Regelenergieeinsatz im Marktgebiet THE


RLM-Verbrauchsmengen im Marktgebiet THE sowie kumulierte Mengen der Marktgebiete GASPOOL und NCG je Monat in GWh


SLP-Verbrauchsmengen im Marktgebiet THE sowie kumulierte Mengen der Marktgebiete GASPOOL und NCG je Monat in GWh


Vergleich der Heizgradtage der vergangenen Winter (Wärmebedarf) in Kd


Tägliche innerdeutsche Gasflüsse auf Ferngasnetzebene reflektieren notwendige Auslegung des Gassystems auf Saisonalität des Wärmemarktes

Die Gasinfrastruktur ermöglicht eine sichere Versorgung auch bei niedrigsten Temperaturen. Der Vergleich von Wärmetechnologien muss berücksichtigen, dass der Wärmebedarf in Deutschland jahreszeitlich bedingt sehr
schwankt. Die Erzeugungs-, Speicher- und Netzinfrastruktur muss nicht nur die erforderliche maximale Wärmeleistung im saisonalen Verlauf erbringen, sondern auch in Extremwintern. Wasserstoff kann Spitzenlasten im Wärmebereich auffangen, die das Stromsystem bei einer umfassenden Elektrifizierung massiv herausfordern würden.


Power-to-Gas steigert die Effizienz des Gesamtsystems

Gasnetze transportieren heute mehr als die doppelte Energiemenge der Stromnetze und sind auf hohe Spitzenlastbedarfe ausgelegt. Eine Verknüpfung von Strom- und Gas durch Power-to-Gas-Anlagen steigert die Gesamteffizienz erheblich.


Gasspeicherkapazität im Vergleich zur Stromspeicherkapazität in Deutschland

Mit Blick auf die Energiespeicherung bietet das Gasnetz wichtige Voraussetzungen für das Gelingen der Energiewende. Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen muss zwingend zwischengespeichert werden können, damit Deutschlands Potentiale zur erneuerbaren Stromerzeugung ausgeschöpft werden können. Auf der Stromseite sind langfristig absehbar keine signifikanten Langzeitspeicherpotentiale zu erwarten. Mit Hilfe der Gasinfrastruktur hingegen kann allein in den deutschen Gasspeichern die Energie für einen signifikanten Teil des deutschen Jahresstrombedarfs langfristig gespeichert und bei Bedarf wieder flexibel und an jedem Ort bereitgestellt werden. Dadurch können das Abregeln von Produktionsanlagen und unnötige Stillstandkosten vermieden werden und es werden Flexibilitäten für das Stromnetz geschaffen.


Grüngasquote ist das volkswirtschaftlich sinnvollste Instrument für den Markthochlauf

Anteile und Mengen der betrachteten Gase zur Erfüllung der Grüngasquote


Internationale Zusammenarbeit bei der Reduzierung von Methanemissionen

Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) engagieren sich international. Sie unterstützen die Klimaziele sowie die Strategie der EU zur Reduzierung von Methanemissionen.


Mobile Verdichter können betriebliche Emissionen erheblich reduzieren

Rückverdichtung vs. Gasfreisetzung am Beispiel OGE


FNB Gas Minderungsziel 2025

Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) streben eine Reduzierung ihrer Methanemissionen bis 2025 um 50 Prozent im Vergleich zu 2015 an.


Messinitiative der FNB: Nächste Schritte

Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) verfolgen ihre Strategie mit dem gemeinsamen Minderungsziel und weiteren Minderungsmaßnahmen konsequent weiter.


Messinitiative der FNB: Top-down Messmethoden

Mehr als nur eine Kamera: Drohnenflug liefert zusätzliche Sicherheit


Messinitiative der FNB: Bottom-up Messmethoden

Im Pilotprojekt kommen qualitative Detektionsverfahren und quantitative Messverfahren zum Einsatz.


Messinitiative der FNB: flüchtige Methanemissionen pro potenzieller Leckage-Stelle – Mittelwert über alle Messungen

Projektergebnisse


Messinitiative der FNB: flüchtige Methanemissionen pro potenzieller Leckage-Stelle – Mittelwert über Schieberstationen

Projektergebnisse


Messinitiative der FNB: flüchtige Methanemissionen pro potenzieller Leckage-Stelle – Mittelwert über Verdichterstationen

Projektergebnisse


Messinitiative der FNB: Pilotprojekt liefert belastbare Ergebnisse durch repräsentative Messungen

Eckdaten der Messinitiative


Messinitiative der FNB: Ursachen von Methanemissionen und Projektfokus

Die Erfassung diffuser Methanemissionen ist ein wichtiger Baustein der Emissionsreduktion.


Messinitiative der FNB: Messungen im gesamten Bundesgebiet

Projektumfang


Zahl der meldepflichtigen Ereignisse in der deutschen Gasbranche geht seit vielen Jahren kontinuierlich zurück

Entwicklung meldepflichtiger Ereignisse pro km und Jahr an allen Gasleitungen in Deutschland (1981-2017)


Methanemissionen der Gasbranche wurden dank kontinuierlicher Anstrengungen bereits um 40% reduziert

Methanemissionen der deutschen Gasindustrie in CO2-Äquivalenten (2018)


Methanausstoß in Deutschland: insgesamt 52,6 Mt CO2-Äquivalente

Aufteilung deutscher Methanemissionen nach Quellen (2018)


Wasserstoffnetz 2050: für ein klimaneutrales Deutschland

Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) zeigen mit dem Wasserstoffnetz für ein klimaneutrales Deutschland (kurz: H2-Netz 2050), dass sie ein solches Netz zu moderaten Investitionskosten volkswirtschaftlich effizient und verlässlich errichten können. Das H2-Netz 2050 haben die FNB aus dem im Januar 2020 veröffentlichten „Visionären Wasserstoffnetz weiterentwickelt. In dieses erste Zukunftsbild waren viele Überlegungen eingeflossen, jedoch ohne Netzsimulation für den zukünftigen Wasserstoff-Transportbedarf. Dem jetzt vorgelegten H2-Netz 2050 dagegen liegt eine detaillierte Netzplanung zu Grunde. Das H2-Netz 2050 ist etwa 13.300 km lang, von denen rund 11.000 Leitungskilometer auf umgestellten Gasleitungen basieren. Die Investitionskosten bis zum Jahr 2050 belaufen sich auf etwa 18 Mrd. Euro. 


Wasserstoffnetz 2030: Aufbruch in ein klimaneutrales Deutschland

Die Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) zeigen mit dem Wasserstoffnetz 2030 (kurz: H2-Netz 2030) Lösungen auf, wie zeitnah Transportbedarfe bei einer dynamischen Entwicklung des Wasserstoffmarktes überregional erfüllt werden können. Das H2-Netz 2030 ist etwa 5.100 km lang, von denen rund 3.700 Leitungskilometer auf umgestellten Gasleitungen basieren. Die Investitionskosten bis zum Jahr 2030 belaufen sich auf etwa 6 Mrd. Euro.


Incremental Capacity Prozess – das Verfahren zur Schaffung neuer Transportkapazitäten

Mit Inkrafttreten des neuen Netzkodex Kapazitätszuweisung (NC CAM) führen die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber ein Verfahren durch, um den Bedarf an neu zu schaffenden Kapazitäten zu ermitteln.

Der so genannte Incremental-Capacity-Prozess lässt sich vereinfacht in fünf Phasen gliedern.


Erstellung des Netzentwicklungsplans

Die Gesamtheit des Netzentwicklungsplans besteht aus drei Dokumenten – dem Szenariorahmen, dem eigentlichen Netzentwicklungsplan sowie dem Umsetzungsbericht. Alle diese Dokumenten entstehen in einem regelmäßigen Rhythmus von zwei Jahren. Dabei erfolgt die Erstellung der Dokumente Szenariorahmen und Netzentwicklungsplan in einem mehrstufigen Prozess unter Einbeziehung verschiedener Akteure. 

weitere Informationen zu den Dokumenten

weitere Informationen zum Verfahren 


Erzeugung von Grünem Gas

Grüner Wasserstoff ist ein erneuerbares Gas und wird mittels Elektrolyse in so genannten Power-to-Gas-Anlagen hergestellt. Dazu wird Wasser mit elektrischer Energie in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Stammt die elektrische Energie weit überwiegend aus erneuerbaren Energien, wird der Wasserstoff  als grün bezeichnet. 


Visionäres Wasserstoffnetz

Die deutschen Fernleitungsnetzbetreiber (FNB) haben Anfang 2020 erstmalig eine Vision für eine erste deutschlandweite Wasserstoffinfrastruktur in Form einer Netzkarte vorgestellt. Hierin sind Leitungen mit einer Gesamtlänge von etwa 5.900 km aufgeführt. Dieses visionäre Leitungssystem basiert zu über 90 Prozent auf dem bereits bestehenden Erdgasnetz und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Ein Großteil der zukünftigen Verbrauchsschwerpunkte von Wasserstoff in den Sektoren Industrie, Mobilität und Wärme sowie zahlreiche Untertagespeicher können über das Leitungssystem mit den Aufkommensschwerpunkten verbunden werden.